Technische Informationen
           
  Kraftverlauf/
Messpunkte
  Die theoretische Ausschubkraft einer Gasfeder ergibt sich aus Fülldruck mal Querschnittsfläche der Kolbenstange. Durch das Verändern dieser Faktoren können Bansbach-Gasdruckfedern in jeder beliebigen Ausschubkraft geliefert werden. Unsere Normalausführungen reichen von 7N bis 12.000N. Die Ausschubkraft, die bei Typenbezeichnungen angegeben wird, bezieht sich immer auf den Wert F1, gemessen bei 20°C ± 2°C und bei nach unten weisender Kolbenstange.

 

F1 = Ausschubkraft bei ausgefahrener Kolbenstange
F2 = Ausschubkraft bei eingefahrener Kolbenstange
F3 = Einschubkraft bei ausgefahrener Kolbenstange
F4 = Einschubkraft bei eingefahrener Kolbenstange
FR = Reibungskraft

 

Diese Werte sind beeinflußbar, z. B. durch das Gasvolumen, bzw. Ölmenge. Bansbach-Gasfedern zeichnen sich insbesondere durch geringe Reibung aus. Durch die Kombination von verschiedenen Düsenbohrungen und Ölmengen können zusätzlich die Aus- und Einschubgeschwindigkeit und die Enddämpfung der Gasfeder fast nach Belieben gesteuert werden.

 

 

  kraftverlauf
 

Berechnungs-
prinzip F1

 

Berechnungsprinzip der Ausschubkraft F1

 

S = Schwerpunkt
G = Gewicht der Klappe in N (ca. Kp x 10)
b = Kraftarm (entspricht ca. 85% des erforderlichen Hubs)
X = Anzahl der Gasfedern (in der Regel 2 Stück, pro Klappenseite eine Feder)

 

Als zulässige Ausschub-Krafttoleranz der Gasfeder gilt allgemein +40N -20N oder ± 5-7%. Physikalisch bedingt ist die Kraft einer Gasfeder temperaturabhängig. Sie ändert sich je 10°C um ca. 3,3% (Basis +20°C). Größen und Ausschubkräfte der Gasfeder werden nach Ihrem Bedarf gefertigt. Bei der Auslegung der geeigneten Gasfeder stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

  berechnungsprinzip