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100 Jahre in Bewegung

1919 - 1954

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1954 - 1994

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1984...

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2002...

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Bansbach easylift ist heute weltweit ein Begriff für hochwertige Gasfedern im Premiumsegment. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung von Gasfedern für spezielle Anwendungen und für anspruchsvolle Einsatzbereiche, wie die Luftfahrtindustrie oder die Medizintechnik.

 Meilensteine 2019

Das heute in der dritten und vierten Generation geführte Familienunternehmen wurde in einer kleinen Werkstatt in Bad Cannstatt gegründet.

Am Anfang stand der schwäbische Erfindergeist, große Ausdauer und der Mut, auch neue Wege einzuschlagen, ohne jemals die eigenen Grundtugenden aus den Augen zu verlieren. Bis zum heutigen Stand war es ein langer und ereignisreicher Weg. Begleiten Sie uns...

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GRÜNDUNG DER FIRMA IN BAD CANNSTATT

Die Geschichte der Firma Bansbach begann in einer kleinen Werkstatt in Bad Cannstatt bei Stuttgart. Hermann Bansbach (sen.) und sein Schwiegervater Gottlieb Schramm gründeten im Jahr 1919 die Firma „Schramm und Bansbach Apparatebau“. Der Sitz des neuen Unternehmens war in der Christophstraße 33, die später in Kissinger Straße umbenannt wurde.
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KNIRPS, PFERDEPUTZMASCHINE UND ROHRSÄGE

Man versteifte sich nicht auf ein Produkt oder eine Branche, sondern orientierte sich am Markt und fertigte, was dort gefragt war. So entwickelte sich in den Anfangsjahren ein recht breites Produktportfolio: Die Erfindung und Patentierung einer elektrischen Pferdeputzmaschine war zu diesem Zeitpunkt bahnbrechend. Neben der Fertigung von Mikroskopen wurden Regenschirme für Knirps hergestellt und eine Rohrsäge für Großröhren entwickelt.

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VENTILE UND BREMSBACKEN FÜR DIE LUFTFAHRTINDUSTRIE

Der Ruf eines qualitätsbewussten Fertigungsbetriebs machte auch die noch junge Luftfahrtindustrie auf Bansbach aufmerksam. So konnte man ab 1929 die sehr qualitätsbewusste Luftfahrtindustrie beliefern. Seinerzeit wurden vor allem Ventile und Bremsbacken gefertigt, die in die Flugzeuge eingebaut wurden.

Durch ein breites Produktspektrum und qualitätsbewusste Fertigung konnte man das Unternehmen auf ein stabiles Fundament stellen und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch der zweite Weltkrieg sollte vieles ändern.

Hermann Bansbach (sen.) wurde auf Grund einer Gasvergiftung, die er im Ersten Weltkrieg erlitten hatte, vom Kriegsdienst freigestellt. Die Produktion konnte weitergehen, allerdings nicht ohne Einschränkungen. Die Fertigung der bisher hergestellten Produkte durfte nicht weitergeführt werden. Gefertigt werden druften ausschließlich Produkte, die der Rüstungsindustrie dienten. Die Werkstatt blieb auch von den Bombenangriffen nicht verschont, sodass oftmals gleichzeitig gefertigt und gelöscht werden musste. Ein unternehmerischer Gestaltungsspielraum wurde dem Betrieb in diesen schwierigen Zeiten des Krieges kaum gewährt: Es galt zu überleben.


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DIE NACHKRIEGSZEIT

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war der Gestaltungsspielraum wieder da, wenn auch in einem unheimlich schwierigen Umfeld. Man orientierte sich wieder an den Bedürfnissen des Marktes, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Und so kam es, dass nach dem Ende des Krieges, als Deutschland in weiten Teilen in Schutt und Asche lag, die Firma die erste Hohlblockmaschine entwickelte, welche Trümmer in Bausteine verwandelte. Dadurch wurde die Zukunft der Firma gesichert und man konnte wieder optimistisch nach vorne blicken.

DER EINSTIEG IN DIE PRODUKTION VON MENGENDREHTEILEN

Der nächste wichtige Schritt in der Firmengeschichte sollte in den folgenden Jahren der Einstieg in die Produktion von Mengendrehteilen werden, wodurch ein komplett neues Fertigungsprogramm entstand. Was zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnte: Die Fertigung der Mengendrehteile sollte im späteren Verlauf die Basis für die Fertigung der Bansbach-Gasfeder sein.

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HERMANN BANSBACH (jun.)
ÜBERNIMMT DAS UNTERNEHMEN


Aus gesundheitlichen Gründen konnte Firmengründer Hermann Bansbach (sen.) den Betrieb ab 1954 nicht mehr fortführen. Die Folgen harter Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten und vor allem die Gasvergiftung aus dem 1. Weltkrieg machten dem Firmengründer schwer zu schaffen. Sein Sohn Hermann Bansbach (jun.) übernahm erfolgreich das Unternehmen und wurde im Jahr 1955 Inhaber und Geschäftsführer der Firma.
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UMZUG DES UNTERNEHMENS NACH LORCH

1958 erfolgte schließlich der Umzug an den heutigen Standort Lorch. Die neue Lage bot ausreichend Platz, um ein langfristiges Wachstum zu ermöglichen. Auch nach dem Umzug nach Lorch lag bei Bansbach der Schwerpunkt in der Produktion von Mengendrehteilen und Werkzeugen. Die Tugenden der Gründergeneration wurden dabei stets bewahrt und haben nach wie vor Bestand in den Grundwerten des Unternehmens: Flexibilität, herausragende Qualität und Kundenorientierung!
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FERTIGUNG DER ERSTEN BANSBACH-GASFEDER

Das Jahr 1966 sollte entscheidend für den weiteren Verlauf der Firma Bansbach sein: Die erste Gasfeder wurde gefertigt. Das Know-how und die technischen Voraussetzungen für die Produktion der einzelnen Gasfederteile waren vorhanden. Die Herstellung von präzisen Drehteilen, damals das Kerngeschäft des Unternehmens, bildeten eine ideale Grundlage dafür. Hier kam wiederum die Ingenieurskunst von Hermann Bansbach (jun.) ins Spiel. Er entwickelte eine Füll- und Verschließvorrichtung, die er patentieren ließ, um die ersten Gasfedern zu produzieren.

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INTERNATIONALE MÄRKTE WERDEN ERSCHLOSSEN

So nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf:
Bansbach entwickelte die Gasfeder ständig weiter. Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten wurden erweitert und neue Kundenkreise erschlossen. Mit einem umfangreichen Gasfeder-Programm im Angebot wurden nun die ersten Absatzmärkte im Ausland erschlossen.

1975 beschloss man die Zusammenarbeit mit dem ersten ausländischen Vertriebspartner. Die Begriffe Vertrauen und Partnerschaft waren für Bansbach in den gesamten 100 Jahren der Unternehmensgeschichte von elementarer Bedeutung. Das zeigt sich auch an diesem Beispiel: Der erste Bansbach-Vertriebspartner, „Albert Jagger“, vertritt heute noch die Firma Bansbach in Großbritannien, und das seit nunmehr 44 Jahren. Unzählige weitere internationale Vertriebspartner sollten folgen.

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WACHSTUM UND INTERNATIONALISIERUNG

Durch das Wachstum, welches die Gasfeder mit sich brachte, wurden die bestehenden Räume recht schnell zu klein. 1980 wurde deshalb am Standort in Lorch das erste Mal angebaut. Eine neue Fertigungshalle wurde an die bestehende angebaut und die Fertigungsfläche dadurch deutlich vergrößert. Das direkt im Westen angrenzende Grundstück und Gebäude der damaligen Firma Lauber konnte 1985 erworben werden. 1986 übernahm man auch die Immobilien der Firma Tast. Die beiden Zukäufe bedeuteten eine Verdreifachung der Produktionsfläche. Die räumlichen Voraussetzungen für ein langfristiges Wachstum waren damit geschaffen.

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DIE GASFEDER GEWINNT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Die Gasfeder gewann seit den 80er Jahren immer mehr an Bedeutung und wurde für Bansbach schließlich zum wichtigsten Produkt, während die Herstellung von Drehteilen und Werkzeugen immer weiter in den Hintergrund trat. Lag der Umsatzanteil 1977 noch bei weit über 50%, sollte sich dies in den nächsten Jahren rasant ändern. In der Folgezeit wurde in hohem Maße in diesen Produktbereich investiert und das Gasfeder-Portfolio sukzessive weiter ausgebaut. Wie schon in den zurückliegenden Jahrzehnten der Unternehmensgeschichte entstanden zahlreiche Patente rund um die Gasfeder. Der schwäbische Erfindergeist der Gründergeneration lebte erfolgreich weiter.


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EDGAR HAHN-BANSBACH TRITT INS UNTERNEHMEN EIN

Um sein Studium zu finanzieren, übernahm Edgar Hahn-Bansbach ab 1976 Ferienjobs bei Bansbach und lernte im Laufe der Jahre den Betrieb kennen. 1984 trat Edgar Hahn-Bansbach, der zukünftige Schwiegersohn von Annemarie und Hermann Bansbach (jun.), in das Unternehmen ein. Im weiteren Verlauf sollte er es, zusammen mit seiner Frau Silke Bansbach, entscheidend prägen und weiterentwickeln.

EINFÜHRUNG DES ERSTEN IT-SYSTEMS

Die erste Aufgabe, die ihm nach dem Studium als Wirtschaftsingenieur anvertraut wurde, bestand darin, die Firma Bansbach in das IT-Zeitalter zu führen. Um dem Wachstum gerecht zu werden, beschloss man, die gute alte Schreibmaschine durch ein Computersystem von Nixdorf zu ergänzen und damit das erste ERP-System bei Bansbach einzuführen. Rechnungs- und Auftragsabwicklung konnten damit einfacher erledigt sowie produktionsrelevante Daten verarbeitet werden. Nicht nur die Abläufe wurden optimiert, auch wurde eine bis dato nicht mögliche Transparenz geschaffen. Tagesaktuelle Zahlen und Daten machten eine direktere Unternehmenssteuerung möglich.

 
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ERSTMALS EINSATZ VON ROBOTERN ZUR FERTIGUNG VON GASFEDERN

1989 wurde die erste Roboteranlage zur Montage der Bansbach-Gasfeder in Betrieb genommen. Selbstverständlich konnte so eine Anlage nicht einfach am Markt beschafft werden. Spezifisches Know-how war notwendig, was die Robotersteuerung selbst, aber auch, was die Gasfederfertigung anbelangt. Somit war klar, dass die Anlage nur in den eigenen vier Wänden entstehen konnte, was für alle wichtigen Maschinen bei Bansbach bis heute selbstverständlich ist. 

IN-SOURCING ALS ERFOLGSKONZEPT

In-Sourcing statt Out-Sourcing ist ein Erfolgskonzept bei Bansbach, welches Edgar Hahn-Bansbach im Unternehmen fest verankert hat. Zu diesem Zeitpunkt war das absolut gegen den allgemeinen Trend. Alle Schlüsseltechnologien rund um die Gasfeder hält man bei Bansbach selbst in der Hand und ist daher jederzeit Herr der Dinge. Nur so kann die Bansbach-Qualität auch in der Komplexität und Flexibilität gewährleistet werden. Und das gilt auch heute noch! Mit der neuen Roboteranlage war es nun möglich, auch größere Stückzahlen effektiv zu produzieren und die gestiegene Nachfrage zu bedienen, ohne dabei die Flexibilität und damit die Kundenorientierung zu reduzieren.

PULVERBESCHICHTUNG - DIE UMWELTFREUNDLICHE ALTERNATIVE

Höherer Korrosionsschutz, Flexibilisierung und nicht zuletzt auch ein deutlich umweltfreundlicherer Prozess führten 1989 zur Umstellung der Beschichtung der Gasfeder-zylinder von der bis dahin durchgeführten Lackierung zur hochwertigen Pulverbeschichtung. Auch diesen Produktionsprozess holte man sich ins Haus und installierte eine hochflexible Pulverbeschichtungsanlage. Ab diesem Zeitpunkt können die Bansbach-Gasfedern in allen möglichen Zylinderfarben angeboten und damit den Wünschen der Kunden angepasst werden. Durch das hochwertige Beschichtungsverfahren werden höchste Ansprüche an Korrosionsschutz erfüllt. Die Arbeitsabläufe wurden optimiert und eine schnellere, flexiblere Auslieferung der Gasfedern ermöglicht. Bis heute ist Bansbach der einzige Gasfeder-hersteller weltweit, der seine Gasfedern durch diesen hochwertigen Prozess pulverbeschichtet.

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WEITERE INTERNATIONALE MÄRKTE
WERDEN ERSCHLOSSEN


In den Folgejahren ging es vor allem darum, die Bansbach-Gasfeder weiter auf den internationalen Märkten zu etablieren. Neben dem ständig wachsenden internationalen Vertriebsnetz wurde 1989 ein Lizenzvertrag in der Türkei geschlossen. 1991 und 1992 folgten Aktivitäten in China und Russland.
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DIE 3. GENERATION ÜBERNIMMT:
MANAGEMENT BUY-OUT


Entscheidene Ereignisse für den weiteren Werdegang des Unternehmens sollte das Jahr 1994 bringen. Es konnten das 75-jährige Firmenjubiläum gefeiert und die Unternehmensnachfolge gesichert werden. Silke Bansbach und Edgar Hahn-Bansbach übernahmen gemeinsam die gesamten Anteile des Unternehmens im Zuge eines Management-buy-outs. Damit wurde es möglich, das Familien-Unternehmen in der dritten Generation erfolgreich in die Zukunft zu führen.

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NISCHENMÄRKTE STATT MASSENPRODUKTION

Ein weiteres wichtiges Ziel der Unternehmensfamilie war es zu diesem Zeitpunkt, das Unternehmen möglichst auf viele Säulen zu stellen und größere Abhängigkeiten zu vermeiden, und das in allen Bereichen. Man wollte sich weder von einer Region abhängig machen noch von einer Branche. Man widerstand daher sehr erfolgreich den Verlockungen der Automobilindustrie, nicht nur jener aus der Stuttgarter Nachbarschaft, die mehrfach anklopfte. Deren Angebote versprachen selbstverständlich großes Volumen, hätten aber auch große Abhängigkeit von Branche und einzelnen Kunden bedeutet. Das war man bei Bansbach nicht bereit einzugehen. Man entschied sich ganz bewusst gegen ein Engagement in den Massenmärkten wie Automobilbranche oder Produktion von Bürostuhlsäulen. Man konzentrierte sich auf die Nische und tut dies auch heute noch sehr erfolgreich. Kundenspezifische Gasfedern, auch in geringeren Mengen, aber von höchster Qualität, wurden zum Schlüssel des Erfolgs. Das Volumen ergab sich entsprechend aus der Vielzahl der Kunden, die aus allen Ländern der Welt kamen und auch heute noch kommen.

INNOVATIVES EASYLIFT-SYSTEM

Im Zuge der Konzentration auf Nischenmärkte wurde das innovative easylift-System entwickelt und implementiert. Die Bansbach-Gasfedern werden in einem Art Baukastensystem hergestellt. Jede noch so spezielle Gasfedervariante wird aus Komponenten individuell für die Kunden gefertigt: schnell und ökonomisch am Standort in Lorch. Durch eine Fertigungstiefe von über 90% und die Lagerung von einzelnen Bauteilen kann jede noch so spezielle Gasfeder innerhalb kürzester Fertigungszeiten hergestellt werden.

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VOLLAUTOMATISCHE BAUTEILVERWALTUNG IM HOCHREGAL

Ab 1995 wurden die Bauteile in einem modernen Hochregallager vollautomatisch verwaltet. Dadurch konnte die Ein- und Auslagerung der Bestände höchst effektiv erfolgen.
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BANSBACH EASYLIFT ASIA PTE LTD

Erste Aktivitäten im asiatischen Markt gab es bereits Anfang der 90er Jahre. Konkreter wurde es bei Bansbach dann 1995. Man gründete die Bansbach Asia Pte Ltd in Singapur, die fortan als 100%ige Tochter von Bansbach easylift das Zentrum der Asienaktivitäten bilden wird. Ein Repräsentationsbüro sollte entstehen, welches die kompletten Asienaktivitäten leitet und zum logischen Umschlagsplatz für die Bansbach-Gasfedern in Südostasien wird. Dafür kam eigentlich nur Singapur in Frage.
Das Land Baden-Württemberg eröffnete damals das German Centre in Singapur, welches mittelständischen Unternehmen den Einstieg in den asiatischen Markt erleichtern sollte. Bansbach entschloss sich, diesen Weg zu nutzen, um die Aktivitäten in Asien weiter voranzutreiben. Heute leiten 4 Personen in Singapur die Geschäfte von Bansbach und betreuen, neben den Kunden in Singapur, 10 Vertriebspartner in allen Ländern Südostasiens. Inzwischen ist Asien zu einem sehr bedeutenden Markt für Bansbach herangewachsen.

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CERAMPRO®-KOLBENSTANGENBESCHICHTUNG

Neben der Erschließung neuer Märkte wurde natürlich auch die Weiterentwicklung der Produkte nicht vernachlässigt. Hauptziel blieb dabei immer, die Kundenbedürfnisse optimal zu bedienen und die Produkte in exzellenter Qualität zu liefern, ohne dabei an Flexibilität zu verlieren. Ein entscheidender Schritt war die Einführung der CeramPro-Technologie, welche die Bansbach-Gasfedern auf eine neue Qualitätsstufe heben sollte. Ab 2001 wurden Bansbach-Kolbenstangen CeramPro-beschichtet, wobei CeramPro für eine neu entwickelte keramische Oberfläche steht. Damit erhielt die nun typisch schwarze Kolbenstange eine besondere Oberflächenbeschaffenheit, die zu perfekten Laufeigenschaften mit minimalen Losbrechkräften der Gasfeder führt. Zudem wird eine Korrosionsbeständigkeit erzielt, die weit über den Marktanforderungen liegt. Die wahre Qualität zeigte sich aber erst in Kombination mit dem ebenfalls neu entwickelten Dichtungspaket mit integrierter Fettkammer, welche bis heute einzigartig in der Gasfederwelt ist. Durch die Minimierung der Reibung zwischen den Laufpartnern Kolbenstange und Dichtungspaket können nun unter anderem konkurrenzlos niedrige Ausschubkräfte realisiert werden. Eine Lagerung der Gasfeder kann lageunabhängig erfolgen und die Langlebigkeit der Gasfedern allgemein deutlich erhöht werden: ein entscheidender Schritt zur heutigen Bansbach-Gasfeder-Qualität.

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ANNA BANSBACH STEIGT IN DAS
UNTERNEHMEN EIN


Im September 2002 stieg mit Anna Bansbach, Tochter von Silke Bansbach und Edgar Hahn-Bansbach, die 4. Generation der Unternehmerfamilie in den elterlichen Betrieb ein, um hier, während ihrer Ausbildung zur Industriemechanikerin, die Fertigung von Gasfedern von der Pike auf zu erlernen.
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HYDRAULISCHE LINEARANTRIEBE EASYMOTION

2005 hat man die Produktpalette um hydraulische Linearantriebe erweitert. Als Ergänzung zur linearen Verstellung mittels Bansbach-Gasdruckfedern lassen sich mit diesem hydraulischen Linearantrieb durch gleichzeitige Ansteuerung einzelner Zylinder auch mehrere Verstellzylinder völlig synchron bewegen. Die Bansbach-DNA findet sich selbstverständlich auch in diesem Produktbereich wieder: Die Produkte werden kundenspezifisch gefertigt und einiges an Gasfeder-Know-how steckt auch in den Linearantrieben.
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ZERTIFIKAT FÜR DIE LUFT- UND RAUMFAHRT

Die anspruchsvolle Luftfahrtindustrie wurde für Bansbach immer wichtiger, weshalb man sich entschloss, die „Genehmigung als Herstellungsbetrieb“ anzustreben. Das Luftfahrtbundesamt erteilte Bansbach im Jahr 2006 als weltweit erstem Gasfederhersteller die „Genehmigung als Herstellungsbetrieb nach Part 21G für die Luft- und Raumfahrt“. Das bedeutet: Bansbach erfüllt alle erforderlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards und ist weltweit offiziell anerkannter Fertigungsbetrieb für Bauteile der Luftfahrt.
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BANSBACH FEINMECHANIK AG SWISS

Im Zuge der 2005 mit dem hydraulischen Linearantrieb „easymotion“ begonnenen Produktdiversifikation kam im Jahr 2007 mit der Übernahme der Bansbach Feinmechanik AG in der Schweiz ein weiterer Baustein dazu. Die kleine, aber erfolgreiche A. Schmied Feinmechanik AG, wie die Firma vor der Übernahme hieß, war Hersteller von sehr speziellen Pneumatikzylindern sowie Präzisionsbauteilen. Sie ergänzte damit ideal das bestehende Bansbach-Produktportfolio.
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BANSBACH EASYLIFT OF NORTH AMERICA

Ebenfalls 2007 übernahm man in den USA den langjährigen Vertriebspartner „easylift of North America“, was sich in der Folgezeit als wahre Erfolgsstory herauskristallisierte. Dank einer Übernahme durch Bansbach konnten die wahren Potentiale im amerikanischen Markt für die Gasfeder gehoben werden. Die Strategie war klar: Die amerikanische Tochter übernahm auch in Zukunft ausschließlich Vertriebsaufgaben. Die Gasfederfertigung blieb in Lorch. Durch den Aufbau eines umfassenden Lagers in den USA war man trotzdem in der Lage, schnell zu liefern und auf Kundenwünsche einzugehen. Dies erzielte ein deutliches Wachstum für den amerikanischen Markt.

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NEUBAU IN ZEITEN DER WELTWEITEN WIRTSCHAFTSKRISE

Selbstverständlich ließ man sich auch weiterhin nicht vom Wege abbringen: auch nicht 2009, als der geplante Neubau einer 3000m² großen Fertigungshalle mitten in der weltweiten Wirtschaftskrise um Lehmann Brothers abgeschlossen werden konnte. Es wurde - im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen - keine Kurzarbeit angemeldet, sondern kräftig in eine erfolgreiche Zukunft investiert. Dadurch konnte man gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen. Die kleinen, erlittenen Einbußen wurden schnell wieder ausgeglichen. Es gab neue Erfolge, die alles übertrafen. Das Wachstum ging ununterbrochen weiter. Durch die getätigten Investitionen war man für die Zukunft gut gerüstet. Weitsicht sollte sich einmal mehr in der Unternehmensgeschichte auszahlen.

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EASYE-LINE

Mit der neuen Produktreihe easyE-line stieg Bansbach 2017 in das Geschäft der Elektro-Aktuatoren ein. Extrem schlank im Design, ergänzen diese Aktuatoren die Bansbach-Gasfedern in optimaler Art und Weise. Die Elektro-Aktuatoren entsprechen selbstverständlich höchsten Qualitätsanforderungen und werden kundenspezifisch angeboten. Hier will man nicht den Massenmarkt bedienen, sondern konzentriert sich auf die Nische mit speziellen Produktanforderungen.
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NEUES PRODUKTIONS- UND VERWALTUNGSGEBÄUDE

Die überaus positive Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren und Jahrzehnten machte eine erneute Investition in Fertigungs- und Verwaltungsfläche notwendig. So kam es 2018 zur bisher größten Investition in der Firmengeschichte. Um der weiterhin wachsenden Nachfrage nach Bansbach-Produkten gerecht zu werden, wurde eine neue, zweistöckige Halle für Produktion und Montage inklusive Verwaltungsgebäude mit insgesamt ca. 6500m² erstellt.

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